SC Fortuna Köln - FSV Mainz 05 II 17.12.2016 (1:0)

Heimfans:
Dass und wieso wir Boykottieren wurde ja schon zu genüge erläutert. Die Durchführung lief beinahe optimal nur hätte niemand damit gerechnet das die Schikane vom Verein und der Schmier weitergeht. So wurden sämtliche Spruchbänder vom Verein wiederholt verboten und Mitglieder unserer Gruppe zur Personalienabgabe gezwungen, sofern sie im Umfeld des Südstadions mit Tapeten gesichtet wurden.
Die Stimmung nach 19:48 Minuten kann man wohl als einer besten Auftritte in diesem Jahr zählen.Jeder hatte richtig Bock und schrie sich den Frust von der Seele. Die Mannschaft lieferte ihren Teildazu und so konnte man mit einem fetten Grinsen in die ersehnte Winterpause gehen!
Gästefans:
Achja beinahe die Gäste vergessen oder einfach übersehen.
Amateure halt.

 

Stellungnahme der Fanszenen auf Stehplatz Mitte zum ausgesprochenen Choreoverbot:
Liebe Fortuna Fans!
Teile der organisierten Fangruppen werden heute bei dem Spiel unserer 
Fortuna gegen die zweite Mannschaft des FSV Mainz in den ersten 19:48min 
des Spiels auf den Support unserer Fortuna verzichten. Dieses Zeichen des 
Protestes richtet sich auf keinen Fall gegen unsere Mannschaft, den Trainer
und den Verein!! Wir werden das Team die restliche Spielzeit bedingungslos 
anfeuern.
Unser Protest richtet sich gegen den Umgang der Spielbetriebsgesellschaft 
mit den organisierten Fans. Aktueller Anlass ist das kurzfristige Verbot einer 
bereits genehmigten Choreo anlässlich des 30jährigen Bestehens der Fortuna 
Eagles. Es ist uns wichtig festzuhalten, dass diese Aktion aufgrund der 
Summe verschiedener Reaktionen der Spielbetriebsgesellschaft gegenüber 
der aktiven Fanszene entstanden ist. Hierbei wollen wir vor allem weitere 
folgende Punkte aufzählen:
- Auf einen konstruktiven Redebeitrag der Gruppenvertreter bei der 
diesjährigen Mitgliederversammlung des e.V.s ernteten wir einen 
irritierenden Redebeitrag von Herrn Schwetje. 
- Nach den Vorfällen in Paderborn wurden alle Fans in einem Bericht auf 
der Homepage in einen Topf geworfen, massiv kritisiert und quasi als 
Straftäter dargestellt. Tatsachen zu den vorangegangenen Gesprächen 
zwischen GmbH und den Gruppenvertretern wurden in diesem 
Zusammenhang verzerrt geschildert. Die Fangruppen wurden als 
Bittsteller dargestellt, die von der großzügigen Spielbetriebsgesellschaft 
mit Hilfestellungen bedacht wurden. Eine Bereitschaft auf weitere 
Anliegen aller Fangruppen einzugehen wurde für diese Spielzeit eine 
Absage erteilt. Trotz einer weiteren relativierten Stellungnahme auf der 
Homepage bleibt mehr als eine große Verwunderung.
- In den vorangegangenen Gesprächen mit der Spielbetriebsgesellschaft 
erhielten die Gruppenvertreter immer wieder den Eindruck, dass die 
GmbH keinen Gewinn durch die aktive Fanszene sieht. In den oben 
genannten Artikeln spiegelt sich dieser Eindruck wider.
Egal wie man zu der Pyroaktion in Paderborn steht, die heute nicht der 
Grund für den Protest ist (!), wollen wir durch unsere Aktion gegen den
Umgang der Spielbetriebsgesellschaft mit den aktiven Fans demonstrieren 
und zeigen, wie es bei Fortuna ohne die supportenden Fangruppen 
aussehen würde.
Für immer Fortuna Köln!